Kling, Glöckchen

1. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder, ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!

2. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen, macht mir auf das Stübchen!
Bring euch viele Gaben, sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!

3. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen, öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich, frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen, kling!

Infos zum Lied


Wer ist der Gabenbringer, von dem dieses Lied singt? Er, sie oder es steht draußen in der Kälte, bittet um Einlass und bringt den Kindern Geschenke. Und wir sollen Kerzen entzünden und unsere Herzen für den Gast öffnen.

Es wird offengelassen, ob der Gabenbringer das Christkind oder der Weihnachtsmann ist. Der Autor Karl Enslin dichtete den Text um 1854 mit dem Titel „Christkindchens Einlass“. Die Melodie des kleinen Refrains ahmt das Klingeln des Glöckchens nach – vielleicht des Weihnachtsglöckchens, das die Familie an Heiligabend zur Bescherung ruft?